Am 17. September 2006 wird gewählt. In Berlin geht es unter anderem darum, ob im Land Rot-Rot fortgesetzt werden kann. Außerdem werden die Bezirksverordneten-Versammlungen gewählt. Dazu sind in der Hauptstadt erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahre berechtigt. Mit einem Ja zum Volksentscheid können die Bürgerinnen und Bürger die Verfassung ändern und die rechtlichen Hürden für direkte Demokratie auf Landesebene senken.
Die Linkspartei.PDS Berlin hat ihren Wahlkampf vor allem mit drei Angeboten bestritten. Schule: Skandinavisch-schlau statt Pisa-schlecht. Arbeit: soziale Stellen statt 1-Eur-Jobs. Öffentliche Betriebe: sanieren statt privatisieren. Mir allen drei Punkten verfügt die Berliner Linkspartei.PDS über Angebote, die nur mit ihr zu haben sind und auf keinen Fall mit der CDU, der FDP und den Grünen. Deshalb hat Harald Wolf recht: Es geht um eine Richtungs-Wahl!
Den Auftakt zum Endspurt der Linkspartei.PDS gab es Freitag im Zelt auf dem Berliner Schlossplatz. Petra Pau kam direkt aus Jüterbog, wo sie Maritta Böttcher bei ihrer Oberbürgermeister-Kandidatur unterstützt hatte. Am Sonnabend tourte Petra Pau von Info-Stand zu Infostand quer durch Berlin, durch Marzahn-Hellersdorf, Neukölln und Lichtenberg. Das bärenstarke Motto war die Botschaft: Morgen Rot wählen, Richtigrot. Linkspartei.PDS!
Text: Axel Hildbrandt
Fotos: Elke Brosow, Axel Hildebrandt und Horst Kitzmann
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